Sparkasse unterstützt heilpädagogisches Reiten an der Herzog-Georg-Schule

Für die Schüler der Diagnose-u. Förderklassen (1.-3.Schuljahr) des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Dingolfing besteht seit einigen Jahren die Möglichkeit am Heilpädagogischen Reiten teilzunehmen. Frau Sekinger, die als Erzieherin am Förderzentrum arbeitet und eine Ausbildung als Reitpädagogin absolviert hat, kann es den Kindern ermöglichen das Individuum Pferd näher kennen zu lernen. Sie fährt regelmäßig zum Hof Krottenthal,  der im Besitz von Kathrin Nöhbauer ist. Die Voraussetzungen durch geeignete Ponys, Reitplatz, Halle und Ausreitgelände sind ideal. Für die Schüler ist das HPR eine gute Ergänzung zur Förderung in der Schule: -Steigerung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens, -Konzentrationsförderung und Förderung des Einfühlungsvermögens sind nur einige Beispiele. Es ist immer wieder schön zu beobachten welche Motivation von den Pferden ausgeht. Alle Kinder helfen freudig mit das Pony zu putzen, die Reitutensilien zu holen, den Putzplatz zu kehren und abzumisten. Die Ruhe und die Selbstverständlichkeit die von den Pferden und der Arbeit mit ihnen ausgeht, überträgt sich auf die die Kinder und geben ihnen Halt. Die Schüler sind auch bereit und in der Lage Verhaltensregeln einzuhalten, die im Umgang mit dem Pferd erforderlich sind.
Der Umgang mit den Pferden kann bei den Schülern sehr viel Positives bewirken. Davon konnten sich auch Frau Kaiser und Herr Dell von der Dingolfinger Sparkasse bei einem Besuch vor Ort überzeugen Das HPR wird über Spenden finanziert. Deswegen sichert die großzügige Spende der Sparkasse die Fortführung dieser Maßnahme.

Nette Einladung zum Nikolausmarkt

Siebzehn Kinder der Schulvorbereitenden Einrichtung der Herzog-Georg-Schule in Trägerschaft der Lebenshilfe Kreisvereinigung Dingolfing-Landau e.V. wurden am Dienstag von Sabine Kraus in den Nikolausmarkt eingeladen.
Die Kinder freuten sich schon früh morgens ganz besonders auf den Ausflug,sie wollten am liebsten sofort zum Markt gehen.
Frau Kraus, die man auch mit ihrem Stand „Süße Versuchung“ bereits kennt, lädt schon seit 20 Jahren im Sinne öffentlich sozialen Engagements Kinder und Jugendliche zu ihrem Marktstand ein.
Die Standbetreiberin ist seit Beginn des Nikolausmarktes in Dingolfing mit dabei, als der noch im Rathausinnenhof stattfand.
Die Mädchen und Buben waren von dem warmen Kinderpunsch begeistert. Zusätzlich wurden sie noch reichlich und großzügig beschenkt mit Lebkuchenherzen, Zuckerperlenketten und frisch gebrannten Mandeln.
Sie konnten es gar nicht mehr erwarten, in der Vorschule die ganzen Schätze zu verspeisen.
So freuen sich die Kinder der schulvorbereitenden Einrichtung wieder ganz besonders auf den Nikolausmarkt im nächsten Jahr, wo Frau Kraus mit „Sabines Jagerteehüttn“ bestimmt wieder viele leckere Überraschungen bereit hält.

Gemeinsames Basteln und Backen für den Weihnachtsmarkt

 

Dingolfing. An den Nachmittagen des 24. Oktobers sowie des 14., 21. und 28. Novembers lud die Jugendsozialarbeiterin der Herzog-Georg-Schule, Inge Benninger, die SchülerInnen zum gemeinschaftlichen Basteln und Backen ein. 29 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren nahmen begeistert an den Angeboten teil.
Alle Jahre wieder herrscht spätestens ab dem Oktober ein reges und emsiges Treiben in den Werkstätten und in der Schulküche des Förderzentrums. Dies ist dem Verkaufsstand auf dem Nikolausmarkt geschuldet. Denn der Erlös kommt dann allen SchülerInnen in Form von besonderen Anschaffungen oder gemeinsamen  Aktionen zu Gute.
Für die Jugendsozialarbeiterin ist das ein willkommener Anlass sich ebenfalls mit verschiedenen Projektmaßnahmen einzubringen, da im Mittelpunkt das „Miteinander Schaffen für einen guten Zweck“ steht, das in jedem Fall für einen jeden eine elementare Lebenserfahrung ist, bei dem daneben – fast automatisch - noch viele weitere wichtige soziale Kompetenzen (Respekt, Achtsamkeit, Empathie usw.) erlebt und erlernt werden können.
In diesem Jahr waren es bislang vier Projektnachmittage, welche die Sozialpädagogin den SchülerInnen offerieren konnte. Bereits Ende Oktober startete sie mit dem Angebot „Schöne Sachen aus Altpapier“, bei dem auch der Aspekt des „Up-Cyclings“ aufgegriffen wurde. Für die Leitung des Projekts gewann sie die begnadete Hobbybastlerin und Mutter zweier SchülerInnen, Frau Nauck. Sie zeigte den neun Kindern, wie sie aus altem Zeitungspapier zauberhafte Weihnachtsbäumchen und Kränze herstellen konnten. Alle Jungs und Mädchen waren mit großem Eifer dabei und produzierten Erstaunliches. Und dass sie von einer Mutter zweier Mitschüler angeleitet wurden, schien ihnen besonders gut zu gefallen.
Auch am Dienstag, den 14. November, wurde fleißig gebastelt. Diesmal wurden unter der Leitung von Frau Spielbauer, einer Mitarbeiterin des Förderzentrums, mit Papier, Schere, Kleber und selbstgefertigten Druckschablonen zahlreiche fröhlich bunte Weihnachtskarten hergestellt. Hier konnten die zwölf TeilnehmerInnen ihre Kreativität walten lassen. Entsprechend vergnüglich und kurzweilig gestaltete sich der Nachmittag.
 
Die beiden letzten Projektmaßnahmen standen unter dem Motto der „Weihnachtsbäckerei“. Plätzchen-Backen stellt für die allermeisten Kinder in der Vorweihnachtszeit ein Highlight dar. Allerdings erfordert es auch viel Disziplin, Achtsamkeit und das Einhalten von Regeln (Hygienevorschriften, Backanleitung, Aufräumen und Saubermachen). Darum konnten an diesen beiden Nachmittagen auch nur jeweils 4 SchülerInnen daran teilnehmen. Dies jedoch nicht ohne Erfolg! Unter der Mitwirkung von Frau Bulfeiu, eine Mitarbeiterin der Herzog-Georg-Schule, wurde tüchtig Teig geknetet, ausgestochen und gebacken, so dass eine ansehnliche Menge an leckerem Weihnachtsgebäck entstand.
Insgesamt verliefen alle vier Veranstaltungen zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten. Die Projekte wurden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert. Der Landkreis übernahm die Finanzierung der Maßnahme-Kosten.
Die an diesen Projektnachmittagen erstellten Produkte können größtenteils nebst den anderen schönen und handgefertigten Sachen aus der Weihnachtswerkstatt der Schule ab Freitag zum Eigengebrauch oder zum Verschenken am Verkaufsstand des Förderzentrums auf dem Dingolfinger Weihnachtsmarkt erstanden werden.
 

Teilen wie St. Martin

Teilen wie St. Martin

Kinder der SVE und der Herzog-Georg-Schule feierten ihr traditionelles Martinsfest

Wie in den Jahren zuvor fand auch heuer wieder eine gemeinsame Martinsfeier der Schulvorbereitenden Einrichtung unter der Trägerschaft der Lebenshilfe Dingolfing-Landau e.V. und der Diagnose- und Förderklassen der Herzog-Georg-Schule statt.

Dazu trafen sich Anfang November bei Anbruch der Dunkelheit etwa 50 Kinder mit ihren Eltern, Geschwistern und anderen Angehörigen sowie Lehrerinnen und Erzieherinnen in der Pfarrkirche St. Josef. Zur Einstimmung machten einige Kinder der Klasse 1A den Zuhörern bewusst, dass es jetzt in der dunklen Jahreszeit auch in vielen Herzen dunkel ist, nämlich dann, wenn Menschen einsam und traurig sind oder hungern müssen. Oft herrscht jedoch leider Gleichgültigkeit gegenüber Menschen, denen es schlecht geht. Dabei wäre es so wichtig, vor der Not anderer nicht die Augen zu verschließen. Ein berühmtes Beispiel dafür lieferte einst der heilige Martin. Gekonnt wurde die Martinsgeschichte von Maximilian, Stella, Jasmin und Braian aus der SVE dargestellt. Der Edelmann und der Bäcker halfen dem Bettler nicht, doch Martin teilte seinen Mantel mit ihm. Später wurde er Bischof, um sich noch mehr für andere Menschen einsetzen zu können. Beim anschließend von Evi Paleczek angestimmten Lied „Einsam und in schlechtem Gewande“ wurde es sehr still in der Kirche. Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse betonten daraufhin, dass man auch als Kind im Alltag viel für seine Mitmenschen tun kann, z.B. andere trösten, ihnen eine Freude bereiten oder Freundschaft schenken. Zu den Klängen eines weiteren besinnlichen Liedes hatten die Besucher nun die Gelegenheit, in Stille an die Menschen zu denken, für die sie besonders da sein wollen. Zum Abschluss der kleinen Feier segnete Pfarrer Eugen Pruszynski die Kinder mit ihren Laternen und rief sie dazu auf, ein Vorbild für ihre Mitmenschen zu sein wie einst der heilige Martin. Mit den nun leuchtenden selbst gebastelten Lampions zog der bunte Trupp singend durch das Kirchenschiff. Da es regnete, musste der von St. Martin hoch zu Ross angeführte Umzug um den Sportplatz leider entfallen, und man begab sich direkt ins Pfarrheim, wo schon warmer Punsch und die vom Förderverein der Herzog-Georg-Schule gespendeten Martinsgänse bereitstanden, die sich die Kinder mit Geschwistern, Freunden und Eltern teilten. Und so mancher fühlte sich dabei vielleicht schon ein kleines bisschen wie St. Martin.

 

Bild: Maximilian und Stella als Bettler und St. Martin

Klassenfahrt der Klasse 5/6

Kein Schüler hatte Heimweh - Klassenfahrt der Klasse 5/6 der Herzog-Georg-Schule

D i n g o l f i n g. (ua) Vier Nächte lang weit weg von zu Hause - bei diesem Gedanken wurde manch einem Schüler der Klasse 5/6 der Herzog-Georg-Schule etwas mulmig. Dank des guten Zusammenhalts und des abwechslungsreichen Programms kam bei der Klassenfahrt nach Oberammergau aber überhaupt keine Sehnsucht nach zu Hause auf.

Vorigen Montag starteten neun Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums mit ihren Lehrerinnen Ulrike Aust und Janine Steer zu ihrer Klassenfahrt in den Passionsspielort Oberammergau. Dank des Kleinbusses, den der FC Teisbach großzügigerweise zur Verfügung stellte, welcher vom ehemaligen Lehrer Heinrich Färber gelenkt wurde, gab es kein Transportproblem in die oberbayerischen Alpen. Nach Ankunft in der Jugendherberge wurden zunächst die Betten in den leuchtend grünen Zimmern bezogen und anschließend die Schränke eingeräumt. Danach fand ein kurzer Fußmarsch ins Dorf statt. Vor dem Passionsspielhaus wurden Fotos geknipst, die sofort als Postkarten nach Hause verschickt wurden. Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen wurde der Rest des Tages im Frei- und Hallenbad „Wellenberg“ verbracht, in welchem gerutscht, getaucht und im warmen Sprudelbecken gemeinsam entspannt werden konnte. Am zweiten Tag stand eine Wanderung zum Kolbensattel auf dem Programm. Mit dem Sessellift schwebten die Schüler paarweise nach oben und marschierten wieder ins Tal, nach Unterammergau. Hier durften die Jugendlichen mehrmals die Sommerrodelbahn herunter sausen. Am Abend bastelte jeder ein Floß aus Korken. Diese wurden mit selbst gestalteten Segeln und Teelichtern versehen. So konnten bei Eintritt der Dunkelheit die kleinen Flöße zu einem Wettschwimmen in die Ammer gelassen werden. Obwohl das Wasser sehr kalt war, fingen die Mädchen und Buben ihre beleuchteten Boote mehrmals wieder ein, um sie erneut schwimmen zu lassen. Mit vom frischen Wasser gut durchbluteten Beinen schliefen alle besonders gut. Der Mittwoch startete mit einer Rallye durch das Dorf. In Kleingruppen und mit Hilfe des Ortsplanes suchten die Schüler besondere Gebäude Oberammergaus und beantworteten hierzu Fragen. Nachdem sich die Gruppen gut orientieren konnten, wurden sie zum „Shoppen“ entlassen. Nachmittags stand die Besichtigung des Schlosses Linderhof auf dem Programm. Beeindruckt von dem vielen Gold und Pomp ließen sich die interessierten Schüler durch das Schlösschen führen. Mit dem einsamen König in seinem überdimensionalen Bett hätte aber dennoch keiner tauschen wollen. Auf den Berg Laber ging es am nächsten Tag mittels einer Gondel. Der Abstieg erfolgte zügig über den Soilasee. Da sich das Freibad gleich am Fuße des Bergers befindet, konnten die Schülerinnen und Schüler sich unmittelbar nach der Wanderung dort abkühlen. Im Bad knüpften die Schüler schließlich Kontakte zu Kindern aus Oberammergau. Emailadressen und Telefonnummern wurden noch eifrig ausgetauscht, bevor es am Freitag wieder Richtung Dingolfing ging. Glücklich und gesund konnte mittags jeder wieder von seinen Eltern in die Arme geschlossen werden. Eine ganze Woche war sehr schnell vergangen, ohne dass jemand Heimweh  bekommen hatte.

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