Medientage an der Herzog-Georg-Schule

Im Rahmen der Medientage fanden an der Herzog-Georg-Schule zwei Elternabende der Stiftung Medienpädagogik statt. Die Medienpädagogin Kathrin Walter referierte zum einen über das Thema Handys und Smartphones und zum anderen über Medien in der Familie. Dabei gab sie zuerst einen Einblick in die Medienwelt und zeigte auf, was Kinder und Jugendliche heute alles mit ihrem Smartphone tun können. Medien im Allgemeinen gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen und sie nutzen diese, um unterhalten zu werden, sich zu orientieren, zu lernen und zu kommunizieren. Handys und Smartphones sind somit multimediale Alleskönnen und daher verwundert es nicht, dass bereits 71% aller 10-11jährigen eines besitzen. Neben vielen Chancen, die Smartphones bieten, zeigen sich auch Gefahrenquellen, wie beispielsweise Belästigung/Mobbing, Kostenfallen, Werbung in Apps, problematische Inhalte und datenschutzrechtliche Verstöße. Daher verwies die Referentin auf die Sensibilisierung der Kinder für einen verantwortungsvollen Umgang. Zudem sollte man auf Sicherheitseinstellungen am Telefon, technische Schutzmaßnahmen und das Nutzen von altersgerechten Angeboten achten. Bei Jugendlichen spielen die Social-Media-Angebote eine ebenso wichtige Rolle, da diese zur Selbstdarstellung, Beziehungspflege, dem Infotainment und der Alltagsorganisation genutzt werden. Allerdings verwies die Referentin auf die daraus oft resultierenden datenschutzrechtlichen Probleme (unter anderem das Urheber- und Persönlichkeitsrecht) und die Freigabe der eigenen Daten, die von den Anbietern diverser Plattformen abgefragt und gespeichert werden.
Auch wenn die Vermittllung von Medienkompetenz, zu der ein selbstbestimmter und reflektierter Nutzen, eine kritische Reflexion aber auch das aktive und kreative Gestalten gehören, in allererster Linie Familiensache ist wie Frau Walter zum Abschluss der Veranstaltungen zusammenfasste, machte es sich die Herzog-Georg-Schule zum Auftrag dieses Thema an einem Medienkompetenztag mit den Schülern aufzugreifen. Je nach Jahrgangsstufe wurden unterschiedlichste Themen aufgegriffen und besprochen. Die Diagnose- und Förderklassen beispielsweise gestalteten den Tag unter dem Motto "Es muss nicht immer der Computer sein, auch andere Spiele sind mal fein". Dabei durften die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Brettspiele und Spiele im Freien ausprobieren.
Die Mittelstufe beschäftigte sich mit dem der Mediennutzung und die Schüler durften den Handyführerschein machen. Der Schwerpunkt der Oberstufe lag auf den Themengebieten Cybermobbing, rechtliche Grundlagen (Urheberrecht und Datenschutz) und dem Einfluss der Werbung durch soziales Netzwerken.

 

Musik und Theater - Jugendkulturtage 2018 an der Herzog-Georg-Schule

Als sehr gelungen erwies sich wieder einmal die musikalische Kooperation zwischen der Herzog-Georg-Schule und der Städt. Musikschule Dingolfing beim Popabend im Rahmen der Jugendkulturtage im März 2018. Bei der rund zweistündigen Veranstaltung waren Bläser, Schlagzeuger und die Rock-Band der Musikschule zu hören, von der Herzog-Georg-Schule traten die School-Kids, der junge Chor und die Theatergruppe auf. Nach den einleitenden Worten von Rektor Manfred Madersbacher übernahm Musikschulleiter Georg Schwimmbeck die Moderation des ersten Konzertteils.
Der neu gegründete Schulchor mit den jungen Schülern der Herzog-Georg-Schule steht unter der hervorragenden Leitung von Konrektor Klaus Pfitzner. Mit ihren jungen, aber kräftigen Stimmen brachten die zahlreichen Mitwirkenden fünf Lieder ausdrucksvoll zum Vortrag. Die Theatergruppe unter der Leitung von Waltraud Gallenmüller brachte den lustigen Sketch "Auf dem Postamt" auf die Bühne. Nach der Pause betraten die "School-Kids" sowohl in einer Instrumentalbesetzung als auch mit Sängern die Bühne und rockten unter der fachkundigen Leitung von Klaus Pfitzner und Szidonia Bulfeiu den Saal. Mit vielen eingängigen Stücken erfreuten die Kids, die in letzter Zeit intensiv an ihrem Programm gearbeitet haben, das Publikum. Birgit Rötzl vom Arbeitskreis Jugendkulturtage überreichte zum Abschluss die begehrten Gutscheine als Geschenke für die vielen Mitwirkenden.

Regionalentscheid Fußball Jungen

Auch in diesem Jahr nahm die Herzog-Georg-Schule am Regionalentscheid Fußball Jungen teil. In Landshut traffen sich die Förderzentren aus Landshut-Stadt (Gastgeber), Landshut-Land und Dingolfing. Obwohl die Mannschaft aus Dingolfing einen Zweitorerückstand nach der Pause aufholen konnte, reichte es letztlich gegen das Förderzentrum Landshut-Stadt nicht mehr zum Sieg und sie verlor das spannende Spiel 3:2. Das zweite Spiel gegen Landshut-Land entschieden unsere Spieler mit 5 : 1 für sich und konnten somit den Regionalentscheid als Zweitplazierter beenden.

Berufsorientierungsprogramm (BOP) - KoJack

Zielsetzung des Programms ist eine frühzeitig in der Schule beginnende Berufsorientierung und eine systematische Vorbereitung auf die Berufswahl um unseren Schülern einen optimalen Eintritt ins Berufsleben zu ermöglichen. Jeder soll am Ende den für ihn passenden Platz finden und so ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden.
Im ersten Teil des Programms findet eine Potenzialanalyse statt, mit deren Hilfe verdeckte Talente und Kompetenzen entdeckt werden sollten und eine verbesserte Selbsteinschätzung der eigenen Interessen und Neigungen erfolgen soll. Darauf aufbauend folgen Werkstatttage, bei denen die Schüler vielfältige praktische Berufsfelder erleben können und so einen Einblick in unterschiedliche Berufe erlangen.

Schwimmen macht Spaß!

In den letzten Wochen war in verschiedenen Zeitungen immer wieder zu lesen, dass ca. 70 Prozent der Kinder in Bayern nicht richtig schwimmen können. Dieser Trend wurde auch in den letzten Jahren an der Herzog-Georg-Schule in Dingolfing beobachtet. Dies nahm die Schulleitung zum Anlass, den Schwimmunterricht fest in den Stundenplan der Diagnose-und Förderklassen aufzunehmen und fand mit den Lehrkräften Kathrin Kleeberger und Andrea Gregor zwei, die diese Aufgabe gerne übernahmen.
So besuchte von September bis zu den Weihnachtsferien die DFK2 jeden Dienstagvormittag anstatt der Turnhalle das Caprima. Mit viel Motivation und Fleiß übten die Kinder das Tauchen, die Bein- und Armbewegungen. Nach zwölf Doppelstunden stand die Prüfung zum Seepferdchen an, die fast alle Schüler erfolgreich ablegten. Mittlerweile hat die DFK 1A die Turnhalle mit dem Caprima getauscht. Auch hier üben die Kinder fleißig die Schwimmbewegungen, zwei können sogar schon ohne Schwimmhilfe schwimmen. Im neuen Schuljahr, wenn sie in die zweite Klasse gehen, dürfen sie noch einmal für mehrere Doppelstunden ins kühle Nass. Ihre Lehrkräfte sind sich sicher, dass hier alle das Seepferdchen, wenn nicht sogar das Jugendschwimmabzeichen in Bronze schaffen werden.
Nach den Osterferien darf dann die DFK 1 in das Schwimmbad. Hier wird erst einmal Wassergewöhnung auf dem Programm stehen. Diese Schüler haben dann noch zwei weitere Jahre Zeit, sich zu sicheren Schwimmern zu entwickeln.
Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass diese Idee an anderen Schulen Nachahmer findet, um die Schüler die lebensnotwendige Kompetenz des Schwimmens zu vermitteln.

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